Das war der Weltgebetstag der Frauen

Gut 30 Frauen und Männer waren am Abend des 2. März der Einladung von Frauen aus Surinam gefolgt, sich über konfessionelle und staatliche Grenzen hinweg einzureihen in den erdballum-spannenden Weltgebetstag.

Der Gottesdienst, den wir im katholischen Gemeindesaal feierten, stand unter dem Thema: Gottes Schöpfung ist sehr gut aus dem 1. Mosebuch.
Zu Beginn erhielten wir eine ausführliche Landesinformation zu dem doch bei uns relativ unbekannten Land Surinam: Es liegt an der Nordküste von Südamerika , ist zum größten Teil mit tropischem Regenwald bedeckt, und wurde erst 1975 nach langer niederländischer Kolonialherrschaft selbstständig.
Als Einstieg in die Liturgie gaben uns 7 surinamesische Frauen unterschiedlicher Herkunft detaillierte Einblicke in ihr Leben, in ihrem wunderschönen, sehr guten Heimatland. Sie verschwiegen aber auch nicht, wie leicht das Gleichgewicht der Schöpfung nicht zuletzt durch menschliche Profitgier und Gedan-kenlosigkeit gestört werden kann.
Aber der Dank und das Lob Gottes für ihre wunderbare Heimat waren der rote Faden, der sich durch alle Erzählungen zog und richtig ansteckend wirkte. Unterstrichen wurde das Gehörte durch die Lieder, die mit ihren Texten und schwungvollen Melodien das Lob auf Gottes gute Schöpfung, auf die uns als Geschenk anvertraute, wunderbare Erde, sangen.
Das Musikteam hatte schon seit Januar mit den Proben begonnen, um beim Gottesdienst die Lieder sicher und abwechslungs-reich begleiten zu können.

Den Frauen aus Surinam lag besonders am Herzen, aus dem Dank für die uns anvertraute Schöpfung heraus für ihre Erhaltung zu sorgen, dass auch unsere Kinder und Enkel auf ihr leben können. Frau Kisser nannte uns dazu ganz konkrete Beispiele, z. B. weitestgehend auf Plastiktüten zu verzichten oder sie wenigstens mehrmals zu verwenden - am besten wäre, immer einen oder mehrere Stoffbeutel dabeizuhaben. Genau so wichtig ist ein bewusster und sparsamer Gebrauch von Aluminium, da der dazu benötigte Rohstoff Bauxit nur mit sehr großem umweltbelastenden Aufwand gewonnen werden kann. Auch in Surinam gibt es mitten im Urwald Bauxitvorkommen.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein konnten wir viele leckere Kuchen mit tropischen Zutaten genießen, unsere ökumenische Gemeinschaft feiern und mit allen Sinnen erfahren: Gottes Schöpfung ist sehr gut.