Ökumenische Gemeindereise vom 10.-14. Mai 2019 an den Comer See

Bei nicht besonders gutem Wetter starteten 31 Gemeindemitglieder und Gäste zu einer Reise an den Comer See.
Der erste Halt war in St. Moritz, ein Ort, der in dieser Jahreszeit wie ausgestorben wirkt. Mit dem Bernina-Express ging es dann von tief verschneiten Bergen, die wir bei blauem Himmel genießen durften, hinunter nach Tirano, wo uns Palmen und mildere Temperaturen empfingen.

Entlang dem Comer See fuhren wir zu unserem Hotel in Cadenabbia, das direkt am See liegt. Como mit seiner Altstadt und seinen schönen Plätzen war am Samstag dran. Natürlich gehört in Italien auch ein Marktbesuch dazu. Bei einer Weinprobe am Comer See genossen wir heimischen Wein und Spezialitäten wie Käse, Schinken und Salami aus der Region.

Mailand war am Sonntag der Treffpunkt von Tausenden von italienischen  Gebirgsjägern. So konnten wir die Sehenswürdigkeiten leider nur im Trubel sehr eingeschränkt „genießen“.  Nachdem es am Sonntag am Comer See sehr stürmisch war, legte sich der Wind am Montag, so dass eine Bootsfahrt möglich war. Vorher besichtigten wir noch die Villa Carlotta mit ihrem herrlichen Garten, von wo aus sich immer wieder traumhafte Blicke auf den See auftaten. Das Boot brachte uns ins ehemalige Fischerdorf Varenna, mit seinen engen Gassen und dem Park der Villa Cipressi. Danach setzten wir nach Belaggio über, einem wunderschönen Ort in der Mitte des Sees, wo die beiden Arme des Sees aufeinandertreffen. Man merkt an den edlen Geschäften und Restaurants, dass hier auch die High Society absteigt.

Am Abend feierten wir in der anglikanischen Kirche neben unserem Hotel eine kleine Andacht. Auf der Rückfahrt stand noch ein Abstecher ins malerische Appenzeller Land mit seinem Hauptort Appenzell auf dem Programm. Wohlbehalten und mit ganz vielen neuen Eindrücken und Begegnungen erreichten wir am Abend unsere Heimatorte.